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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

​Trini's Konditorei & Patisserie – Inhaberin Annkatrin Raible

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Bestellungen und Verträge zwischen Trini’s Konditorei & Patisserie (nachfolgend „Anbieter“) und den Kund:innen über die Website, den Online-Shop sowie über individuelle Anfragen (z. B. per Kontaktformular oder E-Mail).

§ 2 Vertragsschluss
  1. Online-Shop: Die Präsentation der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar. Mit Abschluss des Bestellvorgangs geben Kund:innen ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt erst mit ausdrücklicher Bestätigung durch den Anbieter oder Bereitstellung der Ware zustande.

  2. Individuelle Leistungen: Bei individuell angefragten Leistungen (z. B. Hochzeits- oder Sondertorten) kommt der Vertrag durch individuelle Vereinbarung in Textform (E-Mail) oder durch Unterzeichnung des Terminreservierungsvertrags zustande.

§ 3 Produkte und Ausführung
  1. Das Sortiment umfasst standardisierte Produkte sowie individuelle Maßanfertigungen.

  2. Individuelle Produkte werden nach den vereinbarten Vorgaben gefertigt.

  3. Handwerkliche Abweichungen: Da es sich um handgefertigte Konditoreiprodukte handelt, sind geringfügige Abweichungen in Form, Farbe oder Dekoration handwerklich bedingt. Diese stellen keinen Mangel dar, sofern der Gesamtcharakter des Produktes gewahrt bleibt.

§ 4 Preise und Zahlung
  1. Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise in Euro.

  2. Zahlungswege: Die Zahlung erfolgt nach Wahl des Anbieters:

    • Bar oder per Karte vor Ort bei Abholung.

    • Per Rechnung (Überweisung).

  3. Zahlungsfristen: Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen nach Zugang ohne Abzug zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Der vollständige Betrag ist spätestens vor Übergabe oder Lieferung fällig.

  4. Anzahlungen: Bei individuell vereinbarten Aufträgen kann eine Anzahlung verlangt werden (gemäß Terminreservierungsvertrag).

  5. Verzug: Im Falle des Zahlungsverzugs gelten die gesetzlichen Vorschriften.

§ 5 Abholung, Lieferung und Aufbau
  1. Abholung: Die Abholung erfolgt zum vereinbarten Termin am Standort des Anbieters. Mit der Übergabe geht die Gefahr auf die Kund:innen über.

  2. Lieferung & Aufbau: Lieferungen und ein etwaiger Aufbau vor Ort erfolgen nur nach individueller Vereinbarung.

  3. Gefahrenübergang bei Lieferung: Mit Übergabe an der Location bzw. nach abgeschlossenem Aufbau geht die Gefahr auf die Kund:innen oder eine empfangsberechtigte Person (z. B. Personal der Location) über.

  4. Haftungsausschluss: Für Schäden, die nach der Übergabe entstehen, übernimmt der Anbieter keine Haftung. Dies gilt insbesondere für negative Einflüsse durch Wetter, Temperatur, unsachgemäße Lagerung (mangelnde Kühlung) oder Einwirkungen durch Dritte vor Ort.

§ 6 Annahmeverzug / Nichtabholung

Wird die Ware nicht zum vereinbarten Termin abgeholt oder angenommen, bleibt die Zahlungspflicht in voller Höhe bestehen. Ein Anspruch auf Ersatz, Nachlieferung oder Rückerstattung besteht aufgrund der Verderblichkeit der Ware nicht.

§ 7 Stornierung und Ausfallgebühren

Für individuelle Aufträge (insb. Hochzeitstorten) gelten aufgrund der Kapazitätsreservierung folgende Stornogebühren:

  1. Stornierung bis zu 6 Monate vor dem Termin: 150,00 € pauschale Stornogebühr.

  2. Stornierung weniger als 5 Monate vor dem Termin: 2/3 der vereinbarten Gesamtsumme des Auftrags. Bereits erbrachte Vorleistungen sind in jedem Fall zu vergüten. Stornierungen müssen in Textform erfolgen.

§ 8 Widerrufsrecht

Ein Widerrufsrecht besteht gemäß § 312g Abs. 2 BGB nicht bei Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde, sowie bei Waren, die individuell für den Kunden angefertigt wurden oder auf dessen persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.

§ 9 Haftung und Gewährleistung
  1. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Mängel müssen aufgrund der Natur der Ware unmittelbar bei Übergabe gerügt werden.

  2. Der Anbieter haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren Schaden.

§ 10 Schlussbestimmungen
  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

  2. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

 

Stand: Mai 2026

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